Heinrich Schütz 1585–1672

Heinrich Schütz gilt unbestritten als der größte deutsche Komponist des 17. Jahrhunderts. Seine erhaltenen Kompositionen umfassen ausschließlich Vokalwerke, häufig mit zusätzlichen instrumentalen Besetzungen. Schütz schrieb Stücke im Stil der älteren polyphonen Motette ebenso wie Werke im neuen konzertierenden Stil mit obligatem Generalbass.

Schon seine Zeitgenossen priesen ihn als "Orpheus unserer Zeit" (Martin Opitz), und auf seinem Grabstein in der alten Dresdner Frauenkirche wurde er als "Seculi sui Musicus excellentissimus" (bedeutendster Musiker seines Jahrhunderts) gerühmt.

Die Aussagekraft seiner weitgehend aus dem Geist und dem Rhythmus biblischer Prosa geborenen Musik ist in der Gegenwart von immer mehr Menschen, gleich welcher Nationalität und welchen religiösen Bekenntnisses wieder entdeckt worden. Diesen Prozess möchte die Internationale Heinrich Schütz-Gesellschaft fördern und vertiefen.

Aktuelle Nachrichten

Schütz-Jahrbuch Online

Seit 1979 erscheint jährlich im Auftrag der ISG das Schütz-Jahrbuch als zentrales Publikationsorgan für wissenschaftliche Beiträge zu Heinrich Schütz und seinem Umfeld. Über das Online-Angebot der SLUB (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) sind nun sämtliche Ausgaben des Schütz-Jahrbuchs mit einer Embargofrist von fünf Jahren frei zugänglich. Das Online-Angebot der SLUB erreichen Sie über nachfolgenden Link: Schütz-Jahrbuch Online.

Eine Übersicht über die einzelnen Artikel der Schütz-Jahrbücher 1979-2016 finden Sie hier.

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